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„Ich habe jetzt Feierabend“: Wie eine Lehrerin ihre Arbeitszeit begrenzt

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Du kennst dieses Gefühl vielleicht auch: Du fährst morgens zur Schule oder setzt dich zu Hause an den Schreibtisch und denkst: „Ich arbeite jetzt einfach los.“ Und irgendwann ist der Tag vorbei. Oder zumindest der Teil des Tages, den du eigentlich für deine Familie, Freunde oder dich selbst vorgesehen hattest.

Genau so ging es Angela.

Angela ist 49 Jahre alt. Sie arbeitet seit 25 Jahren als Grundschullehrerin und ist seit 13 Jahren an einer stetig wachsenden Grundschule tätig. Als sie mit dem Coaching begann, wollte sie vor allem eines: mehr Zeit für ihre Familie haben und ihre Arbeit nicht ständig mit in den restlichen Tag nehmen.

Die Grundschullehrerin fühlte sich total zerrissen zwischen der Schule und ihrer Familie. Angela hatte schon alles Mögliche versucht, um weniger Zeit am Schreibtisch zu verbringen und früher aus der Schule nach Hause zu kommen.

Sie wollte gerne viel mehr da sein für ihren Mann und ihre Kinder.

Aber wenn sie Zeit abknapste bei ihren schulischen Aufgaben, hatte sie das Gefühl, ihren Job „nicht richtig“ zu machen.

Und wenn sie wieder einmal zu spät zum gemeinsamen Abendessen kam, wurde Angela von ihrem schlechten Gewissen geplagt.

„Ich hab das Gefühl, ich ziehe die ganze Zeit an einer Tischdecke. Und immer ist sie zu kurz.“ 

So beschrieb Angela ihren Alltag vor unserem Coaching.

Die „Tischdecke“, ihre Zeit und Energie, war einfach zu knapp, um alles abzudecken. Da nützte auch alles Ziehen und Zuppeln nichts.

Irgendwie reichte es immer nicht.

Nach dem Coaching hat sich das grundlegend geändert.

Gemeinsam haben wir Angelas Arbeitsabläufe strukturiert und ihre Arbeitszeit klar begrenzt.

Wie wir das gemacht haben?

Darüber spreche ich mit ihr in dieser Podcast-Folge:

Angela erzählt über ihr Coaching

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Wenn die Arbeit immer vor der Familie kommt

Angela hatte schon ein Jahr überlegt, ob sie sich ein Coaching gönnen sollte. Sie wollte zunächst selbst eine Lösung finden. Sie versuchte, ihre Arbeit immer dort neu zu strukturieren, wo es gerade besonders „brannte“.

Doch genau das war das Problem.

Wenn eine Sache besser lief, entstand an einer anderen Stelle eine neue Baustelle. Angela beschreibt, dass sie sich immer wieder verzettelte und die Arbeit trotz all ihrer Bemühungen vor die Familie rutschte.

Eine doppelte Klassenführung machte die Situation schließlich noch schwieriger. Irgendwann war für sie klar: Sie möchte nicht noch mehr einzelne Brände löschen. Sie möchte endlich herausfinden, wo eigentlich die Knackpunkte liegen und wie sie ihre Arbeit grundsätzlich anders angehen kann.

Nach ungefähr einem Jahr Coaching sagt sie heute:

„Ich habe jetzt Feierabend.“

Dieser Satz klingt zunächst ganz unspektakulär. Für Angela bedeutet er aber eine große Veränderung. Denn vorher hatte sie ihre Arbeit am Schreibtisch häufig nur unterbrochen, um Zeit für ihren Mann und die Kinder zu haben. Ein wirklicher Feierabend mit echtem Abschalten war das für sie aber nicht.

Heute erlebt sie ihren Arbeitsalltag mit deutlich mehr Struktur.

Und sie hat plötzlich Zeit für Dinge, die vorher zwar auf ihrer Wunschliste standen, aber immer in weiter Ferne schienen. Zum Beispiel ein Einkaufsbummel mit ihrem Mann – ohne sich auf der Autofahrt mit schulischen Aufgaben zu beschäftigen.

Arbeitszeit als Lehrkraft begrenzen: Der entscheidende Schritt

Ein besonderes Aha-Erlebnis im Coaching war für Angela der sogenannte Parkinson-Effekt.

Sie beschreibt ihn in unserem Gespräch ganz simpel: Arbeit nimmt sich so viel Zeit, wie man ihr gibt.

Genau das hatte sie vorher gemacht. Sie fuhr zur Schule, um noch etwas für den nächsten Schultag vorzubereiten oder setzte sich an ihren Schreibtisch und legte einfach los. Ohne klare Begrenzung und ohne genauen Plan.

Ihr neuer Ansatz war also nicht nur: „Was muss ich alles schaffen?“

Die viel wichtigere Frage wurde:

„Wie viel Zeit gebe ich dieser Arbeit?“

Das veränderte ihren Blick auf ihren Arbeitstag.

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Arbeit strukturieren statt einfach loslegen

Im Coaching entwickelten wir gemeinsam eine Strategie, wie Angela ihre Unterrichtsvorbereitung zeitsparender erledigen kann.

Zu Beginn ihrer Schreibtischarbeit nimmt sie sich Zeit für eine To-do-Liste. Sie schreibt auf, was ansteht, und priorisiert die Aufgaben.

Das war für sie zunächst ungewohnt. Ihre Befürchtung war zunächst: „Da geht mir doch ganz viel Zeit verloren.“

Heute erlebt sie genau das Gegenteil.

Statt einfach drauflos zu arbeiten, hilft ihr die To-do-Liste hilft ihr, die vorhandene Zeit besser zu nutzen. Sie hat einen klaren Leitfaden und weiß, was sie in ihren Arbeitsphasen erledigen möchte.

Das verhindert, dass sie sich in Kleinigkeiten verliert.

Ein Beispiel: Am Anfang ihrer Arbeitszeit hatte sie manchmal aufgeräumt, weil etwas herumlag. Dann entdeckte sie die nächste Sache. Und noch eine. Schon war die Zeit vorbei.

Heute setzt sie solche Aufgaben auf ihre To-do-Liste, statt sofort loszulegen.

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Für Angela macht es im Alltag einen großen Unterschied.

Denn auch das kennt vermutlich fast jede Lehrkraft: Man war den ganzen Nachmittag beschäftigt. Und trotzdem bleiben am Ende genau die Aufgaben liegen, die eigentlich wichtig gewesen wären.

Angela hat gelernt, zuerst zu überlegen:

Was muss heute wirklich erledigt sein?

Und erst danach beginnt sie mit der Arbeit.

Pausen machen, auch wenn noch etwas zu erledigen ist

Auch beim Thema Pausen hat bei Angela ein Umdenken stattgefunden.

Zunächst fand sie Unterbrechungen ihrer Arbeit lästig und überflüssig.

Trotzdem stellte sie sich – angeregt durch das Coaching-einen Wecker, um sich an kurze Unterbrechungen zu erinnern. Doch wenn eine Pause beginnen sollte, machte sie häufig noch schnell etwas fertig.

Die Pause wurde so immer kürzer oder fiel ganz aus.

Dann wurde ihr klar: Sie braucht Pausen, um leistungsfähig zu bleiben und sich nicht an Kleinigkeiten festzubeißen.

Heute nutzt sie die kurzen Pausen zum Beispiel, um etwas zu trinken, sich einen Tee zu machen oder eine Atemübung zu machen. Manchmal steht sie einfach kurz auf und geht zur Toilette.

Die Pause wird nicht mehr automatisch gestrichen, nur weil noch etwas auf der To-do-Liste steht.

So kann Angela ihre Arbeitszeit wirksam strukturieren und anschließend konzentrierter weiterarbeiten.

Zwei oder drei Stunden Arbeitszeit können reichen

Eine der wichtigsten Veränderungen beschreibt Angela so:

Früher fragte ihr Mann, wann sie wieder zurückkommt, wenn sie zur Schule gefahren war.

Ihre Antwort war häufig: „Wenn ich fertig bin.“

Heute kann sie verlässlich eine Zeit festlegen: „Ich bin in drei Stunden wieder da.“

Und dann schaut sie:

Was muss ich in diesen drei Stunden wirklich erledigen?

Manchmal reicht auch eine kürzere Zeit.

Angela beschreibt genau das als einen Schlüssel. Sie begrenzt ihre Arbeitszeit bewusst, statt sie einfach offen laufen zu lassen.

Diese Veränderung betrifft nicht nur ihre Arbeitsorganisation.

Sie verändert auch ihre Freizeit.

Angela erzählt zum Beispiel, dass sie inzwischen spontan mit ihrem Mann einen längeren Einkauf machen kann. Früher hätte sie lange darüber nachgedacht. Vielleicht hätte sie Aufgaben mit ins Auto genommen, um die Fahrt zusätzlich für Erledigungen zu nutzen.

Heute kann sie einfach sagen:

„Ja, können wir machen.“

Denn Angela entscheidet, dass sie sich die Zeit dafür nimmt.

Weniger Zeit für Zeugnisse und trotzdem gute Rückmeldungen

Besonders deutlich wurde die Veränderung für Angela beim Thema Zeugnisse.

Früher brauchte sie ungefähr drei bis vier Stunden für jedes Zeugnis. Sie las die Entwürfe mehrmals und feilte an einzelnen Formulierungen. Denn sie wollte sicher sein, dass alles wirklich gut war.

Dabei spielte auch Perfektionismus eine Rolle.

Im Coaching stellte sie sich deshalb eine andere Frage:

Was passiert, wenn das Zeugnis nicht perfekt ist?

Sie begann, genauer zu planen und zu überlegen, wo sie Zeit einsparen kann. Und erprobte schließlich ganz mutig, Abstriche zu machen – ganz nach dem Motto „Gut ist gut genug.“

Und dann bekam eine Rückmeldung, die sie selbst überraschte:

Angela bat ihre Schulleitung um ein Feedback zu diesen  weniger aufwendigen Zeugnissen. Ihre Sorge war, dass die neue Arbeitsweise vielleicht zu Lasten der Qualität gegangen sein könnte.

Doch die Rückmeldung war das Gegenteil:

Die Zeugnisse seien sogar noch besser als in den vergangenen Jahren. Und auch vorher waren sie bereits sehr gut gewesen.

Diese Erfahrung hat Angela beruhigt.

Sie hat erlebt: Ich kann meine Arbeitsweise verändern. Ich kann weniger Zeit investieren – und die Qualität stimmt trotzdem.

Was sich durch das Coaching im Familienleben verändert hat

Die Veränderungen zeigen sich bei Angela nicht nur im Arbeitszimmer.

Auch ihre Familie nimmt sie anders wahr.

Angela beschreibt, dass sie flexibler und entspannter geworden ist. Sie sagt nicht mehr automatisch: „Nein, ich schaffe das nicht. Ich habe keine Zeit.“

Stattdessen kann sie sagen: „Jetzt habe ich keine Zeit. Aber ich kann dir in einer halben Stunde helfen.“

Ihre Kinder haben sich inzwischen darauf eingestellt und fragen anders: „Mama, wann hast du Zeit, dass wir das gemeinsam machen können?“

Dann kann Angela überlegen, wie viel Zeit sie dafür braucht und kann einen konkreten Zeitpunkt nennen.

Das zeigt, was sich durch eine klare Begrenzung der Arbeitszeit verändern kann.

Es geht nicht nur darum, früher den Schreibtisch zu verlassen.

Es geht darum, wieder bewusst über die eigene Zeit zu entscheiden.

Warum das Coaching einen Unterschied machen kann

Im Rückblick sagt Angela, dass ihr die Einzelcoachings besonders geholfen haben.

Der Grund: Das Coaching war auf sie und ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Angela konnte mir in Ruhe ihre konkreten Herausforderungen schildern. Und gemeinsam nahmen wir uns dann die Zeit, für sie passende Lösungen zu entwickeln.

Denn genau das ist mir wichtig in meinem Coaching nicht:

Ich gebe dir keine fertigen Rezepte.

Eine Methode kann eine gute Idee sein – aber es kann auch sein, dass sie nicht zu deinem Alltag passt.

Vielleicht funktioniert eine bestimmte Zeitmanagement-Technik genau so, wie sie vorgeschlagen wird.

Vielleicht stellst du fest: Für mich passt das nicht.

Dann geht es darum, gemeinsam herauszufinden, was stattdessen passen könnte.

Angela ist genau diesen Weg mit mir gegangen: Sie hat verschiedene Strategien ausprobiert und für sich angepasst. Sie hat gelernt, ihre Pausen wichtig zu nehmen. 

Ihre wichtigste Erkenntnis fasst sie selbst so zusammen:

„Aufgaben sammeln und strukturieren und erst dann zielgerichtet loslegen – statt mich reinzustürzen und zu denken: Ich habe keine Zeit. Ich muss das fertig kriegen.“

Kostenfreies Kennenlerngespräch

Vielleicht erkennst du dich in Angelas Bericht wieder.

Vielleicht hast du auch schon viele Dinge ausprobiert. Und vielleicht gelingt es dir manchmal tatsächlich, deine Arbeit besser zu strukturieren – doch dann taucht wieder eine neue Baustelle auf.

Deshalb kann es hilfreich sein, dass du dich nicht länger alleine durchwurschtelst.

Angela sagt heute, dass sie sich manchmal fragt, warum sie sich das Coaching nicht schon früher gegönnt hat.

Veränderung braucht Zeit. Aber manchmal lohnt es sich sehr, diese Zeit bewusst zu investieren.

Denn ein Arbeitstag endet nicht erst dann, wenn wirklich alles erledigt ist.

Manchmal beginnt dein Feierabend genau dort, wo du entscheidest:

Jetzt ist Schluss.

Und genau diesen Weg kannst du mit meiner Unterstützung Schritt für Schritt entwickeln. Hier findest du alle Informationen zu meinem Coaching-Angebot.

Buche gerne einen Termin für dein kostenfreies und unverbindliches Kennenlerngespräch.

Wer schreibt hier eigentlich?

Hallo, ich bin Martina Schmidt, Expertin für Burnout-Prävention, Coachin, Resilienztrainerin und Ex-Lehrerin.

Ich unterstütze dich dabei, den Druck aus deinem Schulalltag herauszunehmen. Damit du gesund bleibst und mehr Energie hast für die Dinge, die dir am Herzen liegen.

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